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Kunstrasen: Produktion, Verlegung, Wartung, usw.

Diese Kunstrasenbibliothek geht umfangreich auf alle Aspekte des Kunstrasens ein (Produktion, Verlegen, Pflege, usw.) und richtet sich dabei sowohl an den Privatkunden, der die Anschaffung eines Kunstrasens in Erwägung zieht, als auch an Unternehmen und Behörden. Diese Site enthält keine Informationen zum Gebrauch von Kunstrasen für offizielle Sportplätze, sondern beschränkt sich auf den Einsatz von Kunstrasen für Garten & Landschaft.

Gärtner oder Bauunternehmer, die nähere Informationen zu Royal Grass® und der Anwendung der Royal Grass®-Produkte erhalten möchten, können sich direkt mit uns in Verbindung setzen. Royal Grass® ist immer auf der Suche nach spezialisierten Vertragshändler. Dazu bieten wir gerne gezielte praktische Schulungen.

Herstellung einer Kunstrasenmatte

Die Basis für Kunstrasen ist eine Mischung aus Kunststoffkörnern und Zusätzen wie UV-Stabilisatoren und Farbstoffen. Dieses Gemisch wird erhitzt und unter Druck durch eine Düse gepresst. Auf diese Weise entstehen die individuellen Kunstrasenfasern. Die Faserform hängt von der Düse ab. Dabei lassen sich zwei Hauptfasertypen unterscheiden: fibrillierte oder Monofilamentfasern. Das verwendete Kunststoffgemisch ist je nach Produkt und Lieferant unterschiedlich und bestimmt die Qualität des Endprodukts.

Nach dem Spritzen der Kunstrasenfasern folgt ein Verfahren zur Stärkung der Grashalme, damit diese gegen starke Zugkräfte und Temperaturschwankungen zwischen -50 °C und +50 °C beständig sind. Anschließend werden die Grasfasern auf große Spulen gewickelt und an die verschiedenen Kunstrasenhersteller geschickt. Einer der wichtigsten Kunstrasenproduzenten ist Ten Cate in Almelo.

Die Spulen werden auf eine Maschine platziert, in der die Grashalme auf einer Breite von vier Metern mit hunderten von Nadeln in einen Teppichrücken (Backing) gesteckt werden. Das Prinzip ähnelt dem einer Nähmaschine und nennt sich Knüpfen. Das Aussehen und der Anwendungsbereich der Kunstrasenmatte hängen u.a. vom Fasertyp, der Höhe der Faser und dem Abstand zwischen den Nadeln ab.Zur Verankerung der Grasfasern im Teppichrücken wird eine flüssige Mischung aufgetragen, die in einem Ofen gehärtet wird. Auf diese Weise werden die Fasern fixiert. Erst jetzt verdient die Rasenmatte die Bezeichnung Kunstrasen und kann verkauft und verlegt werden.

Düse für Produktion Kunstrasen
Düse
Spulen für Produktion Kunstrasen
Spulen
Produktion Kunstrasen
Produktion

Royal Grass® wird von der Landscape Solutions bv hergestellt. Die verwendeten Fasern werden bei Ten Cate exklusiv für Royal Grass® produziert, für weitere Informationen siehe Über Royal Grass®. Royal Grass® bietet verschiedene Kunstrasentypen an, die speziell für Privatkunden, öffentliche Grünflächen oder Spielplätze entworfen wurden. Royal Grass® ist ein patentierter, geschützter Markenname.

Qualität des Kunstrasens

Bei der Produktion von Kunstrasen werden verschiedene Fasersorten verwendet. Ein Faserstich (Grashalm) wird „Pol“ genannt. Ein Pol kann aus einer einzigen Faser oder aus mehreren Fasern bestehen. Royal Grass® verwendet immer mehrere Fasern in zwei verschiedenen Grüntönen. Auf diese Weise entsteht eine natürlich gefärbte, volle Rasenmatte. Eine qualitativ hochwertige Faser fühlt sich weich und glatt an, ist elastisch und bleibt durch ihre Form aufrecht stehen. Auch ist es wichtig, dass die Faser verschleißfest ist und sich nicht verfärbt.

Tipp: Erkundigen Sie sich immer nach der Garantiefrist für Farbechtheit.

Fasermaterial

Kunstrasenfasern bestehen aus Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) oder Polyamid (PA). Polyamid wird in Teppichmatten vor allem als Stützfaser verwendet, doch es gibt nahezu keinen Kunstrasen, der zu 100 % aus Polyamid besteht. Das Material ist hart, erzeugt beim Betreten ein unangenehmes Geräusch und glänzt schnell.

Polyethylen ist ein weicheres und dauerhafteres Material als Polypropylen und wird deshalb bevorzugt. Die Qualität und der Preis des Endprodukts werden in hohem Maße auch durch die verschiedenen Rohstoffe und das Herstellungsverfahren bestimmt. Bei neuem Kunstrasen lassen sich Qualitätsunterschiede häufig nur schwer feststellen. Deshalb ist es bei der Produktwahl wichtig, die Grundmaterialien und das verwendete Verfahren zu kennen.

Fasertypen

Kunstrasenfasern lassen sich in  fibrillierte und Monofilamentfasern unterteilen. Bei der Herstellung fibrillierter Fasern wird das Kunststoffmaterial als ein dünner Film (wie bei einer Videokassette) aus der Düse gepresst. In diesen Film werden dann kleine Einkerbungen angebracht. Wenn man den Film auseinanderzieht, entsteht eine Wabenstruktur [Foto]. Der breite Film wird gedreht, bis ein runder, stabiler Draht entsteht. Der Nachteil fibrillierter Fasern ist ihr unnatürliches Aussehen. Im Laufe der Zeit reißen die Einschnitte weiter aus und das Produkt wirkt natürlicher. Dieser Fasertyp ist oftmals günstiger und wird deshalb häufig für Sportanwendungen eingesetzt.

Monofilamentfasern werden als Fertigfasern aus der Düse gepresst (wie Spaghetti). Daraufhin werden mehrere Fasern zusammengefügt und zu einem kleinen Bündel gewickelt. Ein solches Bündel wird Pol genannt. Monofilamentfasern sehen in der Regel natürlicher aus. Wie geschmeidig und weich sie sich anfühlen und ob sie ausreichend verschleißfest sind, hängt von den verwendeten Materialien, den Materialverhältnissen und der Form ab.

Mofilament fasern_Rasenteppich
Mofilament fasern
fibrillierte fasern_Rasenteppich
fibrillierte fasern

Royal Grass® ist Marktführer auf dem Gebiet von Kunstrasen. Die verwendeten Monofilamentfasern sind qualitativ hochwertig und wurden eigens für Royal Grass® mit der besonderen V-Form entwickelt. Natürlich erhalten Sie auf den Kunstrasen von Royal Grass® auch eine Garantie.

Teppichrücken

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Teppichrücken

Das Backing (der Teppichrücken) ist ein gewobenes Tuch, das in der Regel aus Polypropylen hergestellt wird. Dieses Material kann mit Einschlagfäden oder durch die Hinzufügung von zusätzlichen Schichten verstärkt werden. Für die Stabilität der Rasenmatte ist es wichtig, dass das Backing gut ausgeführt ist. Das Backing muss gegen verschiedene Witterungsbedingungen, wie Niederschlag, Hitze und Frost, beständig sein. Mit dem richtigen Backing haben Sie an Ihrem Kunstrasen länger Freude.

Faserverankerung

Um die Kunstfasern im Teppichrücken zu verankern, wird auf der Rückseite ein flüssiges Gemisch aufgetragen. Dieses Gemisch kann von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein. Am häufigsten wird jedoch Latex verwendet. Latex ist sowohl während des Herstellungsverfahrens als auch im Gebrauch ein umweltfreundliches Produkt. Etwas seltener wird ein Polyurethangemisch (PU) verwendet. PU ist ein chemisches Produkt, das während des Herstellungsverfahrens ein größeres Sicherheitsrisiko darstellt. Zudem reagieren Kunstrasenmatten mit einer PU-Beschichtung empfindlicher auf Temperaturschwankungen.

Kunstrasensysteme

Kunstrasen wurde in den siebziger Jahren als Alternative für Naturrasen auf Sportplätzen, vor allem auf Hockey- und Tennisfeldern, entwickelt. In den achtziger Jahren kamen dann neue, hautfreundlichere Kunstrasenfasern auf den Markt, die es möglich machten, Fußballfelder aus Kunstrasen anzulegen. Kunstrasen für Fußballfelder ist anders als Kunstrasen für Hockey- oder Tennisfelder, weil dabei hohe Pole verwendet werden. Die Höhe der Kunstrasenfasern variiert zwischen 40 und 60 mm. Um die langen Fasern aufrecht zu halten und bestimmte sporttechnische Anforderungen zu erfüllen, werden die Sportplätze mit Füllmaterial (in der Regel eine Kombination aus Sand und Gummi) eingestreut. Der nächste Schritt in der Entwicklung war die Verwendung von Kunstrasen im Landschaftsbereich. In Amerika fand dieser Durchbruch bereits in den neunziger Jahren statt, während sich in Europa seit Beginn dieses Jahrzehnts bei den Kunstrasenanwendungen ein starkes Wachstum abzeichnet.

Bei den Kunstrasenmatten für den Landschaftsbereich handelt es sich um „Ziergräser“ mit schöneren, noch weicheren Fasern. Für die natürliche Ausstrahlung werden auch bei diesen Rasentypen hohe Pole verwendet. Um zu vermeiden, dass die Fasern im Laufe der Zeit flach liegen, wird auch hier Füllmaterial eingesetzt. Mitte 2008 kamen die ersten nicht eingestreuten Systeme auf den Markt. Auch bei den nicht eingestreuten Systemen werden hohe Pole verwendet. Der Sand wird jedoch durch eine gekräuselte Kunstrasenfaser, auch Moosfasern genannt, ersetzt. Die Qualität der mit Sand eingestreuten und nicht eingestreuten Systeme ist gleich. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile und die Wahl hängt von der Anwendung und der gewünschten Nutzung ab.

Mit Sand eingestreuter Kunstrasen

Der Sand oder ein anderes Füllmaterial ist notwendig, weil ein längerer Grashalm immer Unterstützung benötigt, da er sonst auf die Dauer flach aufliegt. Sand eignet sich hierfür hervorragend, weil er sauber, natürlich und schwer ist. Sand beschwert die Kunstrasenmatte, sodass diese sich nicht verschiebt oder hochweht, er schützt die Grasmatte und sorgt für Stabilität. Zudem unterstreicht er die natürliche Ausstrahlung. Zu Unrecht wird häufig angenommen, dass durch die Verwendung von Sand ein höherer Pflegeaufwand oder mehr Schmutz entsteht. Zwar erfordert die Pflege von mit Sand eingestreutem Kunstrasen mehr Aufmerksamkeit als bei nicht eingestreuten Systemen, doch die Ausstrahlung ist viel schöner. Zudem bietet dieses System die Sicherheit, dass der Rasen auf nach Jahren noch schön stramm liegen bleibt.

Eingestreute Kunstrasenflächen empfehlen sich für:

  • eine intensive Nutzung
  • einen hohen Zierwert (natürlichste Ausstrahlung)
  • kleine und große Oberflächen
  • extreme Witterungs- und/oder Gebrauchsbedingungen (hohe Temperaturen, Temperaturschwankungen, Nutzung im Freizeitbereich)
  • eine langfristige Investition
  • frei zugängliche Rasenflächen (z.B. Vorgarten ohne Umzäunung) wegen Vandalismus und etwaigem Diebstahl
  • Brandschutz

Nicht eingestreute Kunstrasenflächen

Ein langer Grashalm braucht Unterstützung. Dies ist mit einer Sandfüllung (siehe oben) oder einer gekräuselten Faser, die unten in der Rasenmatte verarbeitet wird, möglich. Mit dieser gekräuselten Faser, auch Moosfaser genannt, sieht der Kunstrasen voller und attraktiver aus. Die Auswahl zwischen einer Sandfüllung oder der Moosfaser hängt vom Verwendungszweck ab.

  • Nicht eingestreute Kunstrasenflächen empfehlen sich für:

  • Balkons oder Dachterrassen, bei denen Sand und dessen Gewicht unerwünscht sind
  • kleinere Oberflächen
  • Übergangsanwendungen oder wenn die Kunstrasenflächen eventuell umverlegt werden muss
  • Anwendungen im Innenbereich oder zur vertikalen Nutzung
  • dekorative Verwendung (Ausstellungsraum, Messe)
Kunstrasensysteme mit und ohne Sand.
Unterschied mit und ohne Sand

Royal Grass® wird mit Sand in einem schönen erdbraunen Ton ausgeführt. Dies unterstreicht die natürliche Ausstrahlung. Die Farbe des Sandes ist eingebrannt (keramisch); das bedeutet, dass das Sandkorn bis zum Kern dunkelbraun ist. Der Sand behält somit während der gesamten Lebensdauer die gleiche Farbe und wird im Laufe der Zeit nicht heller. Es handelt sich um ein natürliches Material, das sauber und vollkommen geruchsneutral ist.

Umweltaspekte von Kunstrasen

Bei der Auswahl des Kunstrasens spielen Umweltaspekte eine wichtige Rolle. Kunstrasen schont die Umwelt. Sie brauchen den Rasen nicht mehr zu mähen, düngen oder gießen und, was auch nicht unwichtig ist, für die Rasenpflege werden keine Chemikalien mehr benötigt. In den Vereinigten Staaten gibt es für die Verlegung von Kunstrasen in Gärten mehrere Subventionsregelungen, vor allem aufgrund der dadurch erzielten Wassereinsparung. Strenge Umweltnormen (DIN 18035-7 bezüglich der Auswaschung von Schwermetallen) garantieren zudem, dass bei der Herstellung von Kunstrasen keine Weichmacher oder Schwermetalle verwendet werden.

  • Verminderter Pflegeaufwand: Kunstrasen wächst nicht und braucht deshalb nicht gemäht zu werden. Es wird also weder Energie verbraucht noch entstehen schädliche Abgase.
  • Wassereinsparung: Kunstrasen benötigt kein kostbares Trinkwasser.
  • Haltbarkeit: Kunstrasen hat eine lange Lebensdauer, die natürlich von der gewählten Qualität abhängig ist. Die Entscheidung für ein langlebiges Kunstrasenprodukt bedeutet, dass schlussendlich weniger Kunstrasen entsorgt und wiederverwertet werden muss.

Royal Grass® wird auf möglichst umweltschonende Weise produziert und enthält keine umwelt- oder gesundheitsschädlichen Rohstoffe (DIN 18035-7). Es werden ununterbrochen neue Produktionsmethoden entwickelt, die in einer besseren, gesünderen Umwelt resultieren. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst – heute und in Zukunft. Weitere Informationen zu unserem Programm für gesellschaftlich verantwortungsbewusstes Unternehmertum finden Sie hier.

Kunstrasen kaufen

Der erste Schritt ist die Auswahl des richtigen Kunstrasentyps für die spezifische Situation. Die Auswahl des entsprechenden Typs hängt vom Verwendungszweck ab, doch auch Ihre persönlichen Vorlieben für die Farbe und Weichheit des Kunstrasens spielen dabei eine Rolle. Den besten Eindruck und das beste Gefühl erhalten Sie, indem Sie die Produkte physisch miteinander vergleichen, beispielsweise indem Sie barfuß über die verschiedenen Matten laufen. Welches System – mit oder ohne Sandfüllung – sich am besten eignet, hängt vom Verlegeort und der Beanspruchung des Kunstrasens ab. Deshalb empfiehlt es sich, fachkundigen Rat einzuholen. Die Preise von Kunstrasen sind sehr unterschiedlich. Ein günstiger Kunstrasen ist nicht per Definition schlecht und ein teurer Kunstrasen nicht unbedingt hochwertig. Achten Sie besonders auf die Qualitätsprüfzeichen der verschiedenen Anbieter und erkunden Sie sich nach der Herkunft des Kunstrasens.

Der Selbstkostenpreis von Kunstrasen setzt sich vor allem aus folgenden Komponenten zusammen:

  • Verwendete Rohstoffe. Der Kunststoff muss gegen sämtliche Wetterbedingungen, UV-Strahlung und Betreten beständig sein. Pro Quadratmeter wird zwischen 1 und 3 kg Kunststoff verwendet (erkundigen Sie sich nach den Spezifikationen). Je schwerer das Produkt, desto höher ist der Selbstkostenpreis.
  • Qualität der Rohstoffe. Die Qualität des Kunststoffs wirkt sich natürlich auch auf den Selbstkostenpreis und die erwartete Lebensdauer aus.
  • Transport. Kunstrasenrollen sind schwer und schwierig zu transportieren. Deshalb sind die Transportkosten von Kunstrasen hoch.

Kunstrasen verlegen

Royal Grass® wird hauptsächlich über professionelle Anbieter verkauft, also von Gärtnern und Kunstrasenspezialisten. Die Verlegung von Kunstrasen erfordert Fachwissen und fachmännisches Können. So sind beim Verlegen beispielsweise die Art des Unterbaus und das Wetter zu berücksichtigen. Das Schneiden nach Maß und die Anfertigung von Nahtverbindungen sind Präzionsarbeit und erfordern wie beim Verlegen eines Teppichs spezifische Erfahrung. Zudem hängt der Schwierigkeitsgrad vom Kunstrasentyp und dem Entwurf der Rasenfläche ab.

Wollen Sie selbst Kunstrasen verlegen? Bitte lesen Sie unsere Verlegeanleitung.

Vor- und Nachteile von Kunstrasen

Gründe, die für die Verwendung von Kunstrasen sprechen, sind u.a. die Pflege, Funktionalität und der ästhetische Wert bzw. Zierwert. Je nach Anwendung und Gebrauch haben Sie die Auswahl aus mehreren Varianten in unterschiedlichen Preisklassen. Wenn der Zierwert eher nebensächlich ist, können Sie sich für eine budgetfreundliche Alternative entscheiden.

Vorteile von Kunstrasen

  • Nie mehr sprengen
  • Nie mehr mähen
  • Nie mehr düngen oder nachsähen
  • Viel weniger Ungeziefer
  • Minimaler Pflegeaufwand
  • Immer ein grüner Rasen (der Zierwert hängt vom gewählten Kunstrasentyp ab)
  • Ideal für (Gras-)Allergiker

Weitere Vorteile in wärmeren Klimazonen: geringere Staubbildung und weniger Insekten, beispielsweise Mücken, im und am Haus. Es wird kein Schmutz ins Haus getragen. Die Türen können immer geöffnet bleiben!

Doch es gibt auch einige Nachteile: Kunstrasen wird im Sommer wärmer als Naturrasen und verfärbt sich nicht entsprechend der Jahreszeit.
Kunstrasen bedarf zwar nur geringer Pflege (siehe Pflegeanleitung), ist jedoch nicht, wie häufig gedacht wird, pflegefrei!

Bei langanhaltender Nutzung unterliegt Kunstrasen gewöhnlichem Verschleiß, auch Flachdrücken genannt. Dieser Verschleiß hängt davon ab, wie stark der Kunstrasen beansprucht wird. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um einem Flachdrücken der Fasern vorzubeugen. Auch der Kunstrasentyp (siehe V-Form) spielt eine Rolle. Es ist wichtig, sich dazu gründlich zu informieren.

Anwendungsmöglichkeiten

Die Verlegung von Kunstrasen an Stellen, an denen Naturrasen einfach wächst und die Rasenpflege keine Schwierigkeiten darstellt, ist aus Kostengründen in den meisten Fällen keine Option. Kunstrasen ist die ideale Lösung für Stellen, an denen Naturrasen nicht oder nur schlecht wächst, der Rasen intensiv beansprucht wird oder die Rasenpflege besonders schwierig ist. Auch als Alternative für befestigte Untergründe (Bepflasterung, Beton, Asphalt usw.) ist Kunstrasen in Sachen Funktionalität und Preis eine hervorragende Lösung.

Anwendungen für Privatkunden

  • Balkon
  • Dachterrasse
  • Garten
  • Ferienhaus
  • Campingplatz
  • Innenbereich
Kunstrasen im Garten
Kunstrasen im Garten
Kunstrasen im Amt
Kunstrasen im Amt
Kunstrasen als Spieluntergrund
Kunstrasen als Spieluntergrund

Anwendungen für Behörden und Firmen (Grüne Stadt)

  • Kreisverkehre, Mittelstreifen, Grünstreifen
  • Industriegebiete
  • Verschönerung entlang Bus- oder Straßenbahnstreifen aus Beton
  • Ansprechender Eingangsbereich eines Bürogebäudes oder Rathauses
  • Wadis
  • Spielplätze bei Nachbarschaftshäusern, Schulen oder in Wohngebieten
  • Firmen- und Innengärten
  • Kindertagesstätten
  • Dachbegrünung
  • Leichtgewichtige Dachgärten
Kunstrasen Grunstreifen
Grunstreifen
Kreisel mit Kunstrasen
Kreisel
Kunstrasen im Amt
Kunstrasen im Amt

Pflege von Kunstrasen

Mit einem minimalen Pflegeaufwand können Sie an Ihrem Kunstrasen jahrelang Freude haben.

  • Reinigung. Es ist wichtig, den Kunstrasen gründlich zu reinigen. Entfernen Sie rechtzeitig Laub, Unkraut und Abfall.
  • Bürsten. Durch die Beanspruchung werden die Fasern flach gedrückt. Wenn die Fasern regelmäßig durch Harken oder Bürsten aufgerichtet werden, sieht der Rasen wieder besser aus.
  • Wegblasen der Blätter. Halten Sie den Kunstrasen mit einem Laubbläser oder -sauger regelmäßig sauber. Achten Sie bei mit Sand eingestreuten Kunstrasentypen darauf, dass die Sandfüllung nicht weggeblasen wird.
  • Unkrautbekämpfung. Durch die Reinigung des Kunstrasens vermeiden Sie Unkrautwuchs. Unkraut lässt sich einfach durch Zupfen, Bürsten oder Harken von der Rasenfläche entfernen. Achten Sie darauf, dass das Unkraut entfernt wird, bevor es Wurzeln schlagen kann. Dies gilt vor allem für die Seiten. Im Baumarkt oder Gartencenter sind verschiedene biologische Mittel erhältlich, die wirksam Algen, Moos und Unkraut vertilgen. Bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung wird der Kunstrasen nicht beschädigt.
  • Chlor. Bei Kunstrasen auf der Basis von Polyamidfasern (PA) ist jegliche Berührung mit chlorhaltigen Stoffen zu vermeiden, da die Fasern sonst verblassen können.

 

Vielen Dank für Ihre Interesse in Royal Grass®.
Kunstrasen